Wenn der Computer spricht
Es ist schon Wirklichkeit: man surft im Internet, öffnet eine Seite und nach einem Klick wird den Inhalt vorgelesen. Wie auf heise.de, zur jeden Nachricht ist die Vorlese-Option verfügbar. Aus den aktuellen News habe ich drei Artikel getestet.
Der erste Artikel Ein Drittel aller Schüler arbeitet im Unterricht mit Computern wurde zu circa 95% richtig gelesen. Der Begriff “Computerkenntnisse” hat die Software “Computstekenntnisse” gesprochen. Immerhin wurden Pausen eingesetzt und der Inhalt verständlich übermittelt. Bei Was war. Was wird. hat die Software dagegen Schwierigkeiten mit unvollständige Sätze und Ausrufesätze. Sie werden zwar vorgelesen, aber die Betonung stimmt nicht zu 100%. Microsoft: Internet Explorer ist sicherer als Firefox hat nicht geklappt, ich vermute es hängt mit den Tabellen am Ende des Artikels zusammen.
So funktioniert es: den Link “Vorlesen” am Ende des Titels klicken und es wird ein Popup-Fenster geöffnet, das eine Mp3 Datei abspielt. Zum Abspielen startet der Browser die Anwendung, die auf dem Rechner als Standard-Mp3 Anwendung registriert wurde (Windows Media Player, Winamp, usw).

Die Mp3-Datei wird von ReadSpeaker generiert. ReadSpeaker ist ein Internet Dienst, der aus HTML, PDF, Word, und RTF Dateien Audiodateien erzeugt. Praktisch ist es für alle, die lieber zuhören als lesen. Ein Vorteil wäre zum Beispiel die Schnelligkeit : sprechen ist schneller als lesen. Ein anderer Vorteil wäre es für Menschen die Fremdsprachen leichter lernen möchten. Man kann den Inhalt lesen und nebenbei zuhören. Der Dienst ist zur Zeit in 19 Ländern verfügbar.
Für Webmeister ist das allerdings ziemlich teuer: ab 1.500 € soll die Bereitstellungsgebühr kosten und dazu kommen noch monatliche Beiträge.
Abgelegt unter Internet, Kommerzielle Software, Sprachausgabe.
Diskussion zu diesem Beitrag per RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können diesen Beitrag kommentieren. Das "Anpingen" dieses Beitrages ist jedoch nicht möglich.
Kommentar abgeben:









Beiträge und Lesezeichen

