Portabilität in der e-Book Welt

Dateien und Betriebssysteme müssen in der Regel aufeinander aufgestimmt sein. Word Dokumente kann man meistens nur auf Windows Computern erstellen und bearbeiten. Gäbe es eine Unix Anwendung die das Word Format versteht (abgesehen davon, dass das Format proprietär ist), könnte man auch auf einer Unix Maschine Word Dokumente öffnen. Reine Textdateien aber kann man auch unter Unix mit spezielle Editoren bearbeiten. Man sagt dieses Textformat ist portabel.

Neben Computern gab es in den letzten Jahren elektronische Geräte mit denen man e-Books lesen konnte, sogenannte “ebook Reader”. Vor kurzem hat Amazon solch ein Gerät angekündigt, das an Amazon Inhalte gebunden ist. Häufig hatte jedes Gerät sein eigenes Dateiformat und man konnte die e-Books eines Anbieters auf anderen Geräten oder auf einem Computer nicht lesen. Die Formate verschiedener Herstellers sind oft inkompatibel. Für jedes Format (PalmReader, TomeRaider etc) braucht man eine andere Anwendung. Möglicherweise hat das früher die Verbreitung der e-Books gebremst.

Zum Glück findet man in den deutschen online Shops häufig e-Books im PDF Format. PDF ist eine Abkürzung für “portables Dokumentenformat”. Das Format kann sowohl auf Windows als auch auf Linux Computern gelesen werden. Neben dem Acrobat Reader gibt es zur Zeit andere Anwendungen, kostenlos oder kommerziell, die PDF Dateien lesen können. PDF XChange Viewer erlaubt sogar, dass der Benutzer im e-Book eigene Notizen macht.

Autoren können mit Hilfe von DRM die Inhalte schützen, indem sie die Anzahl der Kopien begrenzen oder das Drucken nicht erlauben. ciando.com, ein online Shop, bietet zum Beispiel die Möglichkeit bis zu 2 Kopien der gekauften e-Books abzuspeichern. Bei manchen Büchern kann man auch einzelne Kapitel bestellen.

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Geschrieben am Sonntag, 06. Januar 2008
Abgelegt unter Kostenlose Software, e-Books.
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Ein Kommentar zu “Portabilität in der e-Book Welt”

  1. Computer-Freak
    9. Januar 2008 um 22:37

    Also .doc-Dateien kann z.B. Open Office ohne Probleme lesen und auch speichern. Das Problem liegt eher in der Gegenrichtung, da Word (meines Wissens nach) weiterhin keine .odt-Dateien verwenden kann…

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