Sicherheit beim Surfen kompromitiert
Eine Meldung bei heise.de hat gestern angekündigt, Sicherheitsspezialisten haben im Internet Explorer eine schwerwiegende Sicherheitslücke offengelegt. Diese Lücke hat es Skripte ermöglicht, nach Verlassen einer Webseite die nachfolgenden Seiten, die zu anderen Webadressen zugehören, zu spionieren. Die eingetippte Adressen, aber auch Benutzerkonten und Passwörter, sollen durch den bösartigen Skript gelesen und möglicherweise auch weitergegeben werden.
Da im Internet sehr viele kompromitierte Webseiten gibt, wovon solch ein Angriff starten kann, darf man den Internet Explorer also nur für unwichtige Besuche im Internet verwenden, wie etwa Nachrichten lesen, aber auf keinen Fall für solche Webdienste die ein hohes Maß an Sicherheit benötigen, wie Online-Banking oder -Shopping (und für die, wo man die Steuererklärung online erstellen oder abgeben kann).
Ob andere Browser sicherer sind, muss sich noch zeigen. Für Firefox 3 soll die Erweiterung NoScript Abhilfe gegen diese Art Angriffe schaffen. NoScript erlaubt die Ausführung der Skripte nur bei vertrauenswürdigen Domains (Webadressen) und wurde von einem Sicherheitsspezialist empfohlen. Viel Vorsicht ist auch bei der Wahl der Firefox Erweiterungen angebracht. Bei den meisten dieser Erweiterungen ist es noch nicht bekannt ob sie eine Gefahr für die Surfsicherheit darstellen.
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