Überflüßige Firefox Add-ons

Mit diesem Beitrag startet eine neue Kategorie: Durchgefallen. Dabei werden Software, Plugins und vielleicht auch Gadgets und Sonstiges beschrieben, die eine Funktion versprochen aber nicht eingehalten haben, oder viel zu umständlich sind, sodass sie am Ende die Effizienz am Computer eher stören als unterstützen.

Zwei Firefox Plugins machen den Anfang - NoScript und RoboForm. NoScript ist eine Erweiterung die kontrolliert ob JavaScript in verschiedenen Webseiten aktiviert werden darf. Ich habe NoScript zusammen mit Firefox 3 probiert. Das Problem war, dass die meisten Webseiten sowieso JavaScript einsetzen (inklusive der BlogCounter, den ich für die Statistik benutze, und meine online Bank). Jedesmal musste ich im NoScript Menu die besuchten Webseiten zulassen, und am Ende war das so umständlich, dass ich wieder auf Firefox 2 umgestiegen bin (ich kann aber auch den Add-on wieder deinstallieren). Wer sicher (JavaScript-mäßig) gehen will, kann einfach diese 2 Regeln beachten (sie gelten auch für den Internet Explorer):

1. Keine Webseite als Startseite im Browser einstellen (verhindert das Ausspionieren durch bösartige Skripte).

2. Für sehr wichtige Webdienste wie online Banking, Shops wo man eine Kreditkarte oder Lastschrift als Zahlungsmittel verwendet, alle Browser Fenster schließen, und den Webdienst in einem neuen Fenster aufrufen.

JavaScript zu deaktivieren geht nur, wenn das die Funktionsweise des Webdienstes nicht beeinträchtigt.

RoboForm ist eine Erweiterung die die Verwaltung der Benutzerkonten im Internet erleichtern soll. Jedesmal wenn man ein Anmeldeformular ausfüllen muss, schaut RoboForm ob sie die Daten dazu schon gespeichert hat. In dem Fall zeigt die Erweiterung im Toolbar die Bezeichnung dazu, man klickt drauf und die Anmeldedaten werden von RoboForm gefüllt. Ich habe erwartet, dass der Add-on die Felder sobald ausfüllt, als ich die Webseite aufgerufen habe. Aber das hat RoboForm nicht gemacht; nach einer Weile hat der Add-on die Meldung gegeben, dass man nur bis zu 10 Konten speichern kann, für mehr als 10 musste man die Professional Version kaufen. Diese Erweiterung hat mir keinen Mehrwert gebracht, deswegen habe ich sie deinstalliert.

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Geschrieben am Dienstag, 15. Juli 2008
Abgelegt unter Durchgefallen, Firefox.
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5 Kommentare zu “Überflüßige Firefox Add-ons”

  1. Ralf Stoffe
    17. Juli 2008 um 16:44

    Als besonders unsinnig finde ich die Erweiterung FasterFox. Denn die hat bei mir überhaupt nichts gebracht! Weder geschwindigkeitsvorteile noch Nachteile.

    NoScript finde ich, hat schon einen Sinn. Denn bei NoScript kann man einstellen, welche Website “erlaubnt wird”, und bei welcher keine Scripte zugelassen werden dürfen. Im FF selbst kann man nur generell alle erlauben, oder auf allen Seiten Scripts verbieten…

    Ralf

  2. Dorina Ceteras (Author)
    17. Juli 2008 um 19:11

    NoScript bietet in der Tat diese Funktion, verschiedene Webseiten unterschiedlich zu behandeln, an. Ich fand es umständlich immer wieder Skripte zuzulassen, damit die Webseite richtig geladen wird. Es liegt eigentlich daran, dass viele Webseiten sich jetzt darauf verlassen dass JavaScript aktiviert ist und keine Alternative anbieten, wenn es nicht der Fall ist.

  3. Spielkind
    5. August 2008 um 23:20

    FasterFF ist doof

  4. peter-f
    13. Oktober 2008 um 21:48

    dieser artikel ist der größte mist den das www je hervorgebracht hat.
    noscript ist das beste und wichtigste addon für firefox (zeigt sich auch an den download zahlen).
    und mal kurz unten auf enable klicken nehme ich für größtmögliche sicherheit inkauf.
    zudem merkt sich noscript die einstellungen und dieser schritt entfällt bei schon einmal besuchten seiten.

  5. Dorina Ceteras (Author)
    14. Oktober 2008 um 12:16

    ich gehe davon aus, dass du auch die alternativen geforscht hast bevor du dein kommentar abgegeben hast.
    für mich persönlich kommt noscript nicht in frage, weil ich duzende von webseiten täglich aufrufe und dazu ständig neue interessante seiten suche. mit noscript wäre mein zeitaufwand viel zu groß, wenn ich jedesmal die einstellungen vornehmen musste. auf jeder besuchten seite javascript zu erlauben bringt nicht mehr als die default einstellung in Firefox. und das musste ich häufig machen, damit die webseiten richtig dargestellt wurden.

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